
Auf den Punkt AfD-Jugend: Kaderschmiede der Rechtsextremen
7 snips
Dec 1, 2025 Tim Frehler, Politreporter der Süddeutschen Zeitung, beleuchtet die neue AfD-Jugendorganisation und deren gefährliche Ideologie. Er beschreibt die gewaltsamen Proteste in Gießen, die hinter der Gründung der Jugendorganisation stehen. Hohm, der neue Vorsitzende, propagiert eine vermeintliche patriotische Agenda, die auf einer fragwürdigen Vergangenheit basiert. Zudem thematisiert Frehler die Normalisierung rechtsextremer Ideale und die bedenklichen Verbindungen zur Identitären Bewegung, die die Generation Deutschland prägen.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Rhetorische Kontinuität Zur Vorgängerorganisation
- Jean-Pascal Hohm bezeichnet die AfD-Jugend als „Patrioten“, die Deutschlands Interessen vertreten.
- Diese Bezugnahme auf die Vorgängerorganisation signalisiert Kontinuität zu rechtsextremen Positionen.
Eichwalds Skurriler Auftritt In Der Halle
- Tim Frehler beschreibt Alexander Eichwalds Rede als erinnernd an Hitler- oder Goebbels-Reden wegen Gestik und Sprache.
- Eichwald erhielt dennoch 12 Prozent der Stimmen und ist seit 2025 Parteimitglied laut Frehler.
Maskulinität Als Politische Inszenierung
- Die Veranstaltung war stark männlich geprägt und inszenierte Maskulinität sichtbar durch Sport und Produkte wie „Defender-Protein“.
- Dieses Körper- und Männlichkeitsbild dient offenbar der politischen Identitätsbildung der Gruppe.
