Zehn Minuten Wirtschaft

Landwirtschaft am Limit: Bauern zwischen Tierwohl und Preisdruck

7 snips
Jan 16, 2026
In Berlin startet die Grüne Woche und die Herausforderungen der Landwirte stehen im Fokus. Niedrige Preise und wirtschaftlicher Druck machen den Betrieben zu schaffen, besonders in der Schweinezucht. Neue Tierschutzregeln und die damit verbundenen hohen Kosten bringen zusätzliches Risiko. Die Diskussion um eine Tierwohlabgabe sorgt für Kontroversen, da Agrarminister Preisaufschläge ablehnt. Verbraucher verlangen mehr Transparenz und sind bereit für höhere Kosten, während das staatliche Tierhaltungslabel weiterhin verzögert wird.
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ANECDOTE

Persönliche Sorge Einer Schweinezüchterin

  • Schweinezüchterin Stefanie Barlage berichtet, dass sie deutlich weniger Geld für ihre Schweine bekommt und die Lage frustrierend ist.
  • Sie hofft trotzdem, dass es für die Landwirte irgendwann wieder bergauf geht und will die Tierhaltung weiterführen.
INSIGHT

Hohe Investitionskosten Für Tierwohlauflagen

  • Neue Tierschutzvorgaben verlangen mehr Platz pro Sau und führen laut Interessengemeinschaft zu Investitionsbedarf von rund vier Milliarden Euro.
  • Viele Betriebe könnten die Umbaukosten nicht stemmen und müssten womöglich aufgeben.
INSIGHT

Breite Preisschwäche Belastet Betriebe

  • Der Deutsche Bauernverband beschreibt die Lage als sehr angespannt vor allem wegen niedriger Erzeugerpreise.
  • Niedrige Preise betreffen Ackerbau und Schweinehaltung gleichermaßen und führen zu Forderungen nach politischer Entlastung.
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