
Was jetzt? Spezial: Machtwechsel oder Übergangsphase? Venezuelas ungewisse Zukunft
Jan 3, 2026
Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, gibt tiefgreifende Einblicke in die explosive Lage in Venezuela. Er schildert die dramatischen US-Militärangriffe auf Caracas und die damit verbundene Festnahme des Staatschefs Nicolás Maduro. Kauschanski diskutiert die Motive der USA, darunter Drogenbekämpfung als Vorwand und geopolitische Machtspiele in Lateinamerika. Zudem beleuchtet er die Verwirrung in der venezolanischen Bevölkerung und die Reaktionen der Opposition auf die ungewisse Zukunft des Landes.
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Monatelange Militärvorbereitung
- Die USA bereiteten die Aktion monatelang vor und verlegten Tausende Soldaten sowie Kriegsschiffe in die Karibik.
- Delta Force führte laut Alexander Kauschanski die Operation durch und nahm Maduro und seine Ehefrau gefangen.
Strategisches Interesse Über Drogenbekämpfung
- Die offizielle US-Begründung lautet Drogenbekämpfung, doch die Regierung verfolge strategisch das Ziel, Vormacht in Lateinamerika zurückzugewinnen.
- Das soll auch autokratische Partner wie Russland, China und den Iran in der Region zurückdrängen.
Rohstoffinteresse—Öl Als Faktor
- Öl ist plausibler Motivantrieb, denn Venezuela hat enorme Vorräte und Trump hat Interesse am venezolanischen Öl geäußert.
- Die USA beschlagnahmten zuvor bereits Öltanker und signalisierten, das Öl nicht zurückgeben zu wollen.
