

400.000 Arbeitskräfte mehr, 5 Milliarden Euro gespart
Jul 4, 2025
Andreas Peichl leitet das Zentrum für Makroökonomik am IFO-Institut in München und ist Professor an der LMU. In der Diskussion erklärt er die Komplexität des deutschen Sozialsystems und die Notwendigkeit von Reformen. Dabei wird erörtert, wie durch gezielte Veränderungen bis zu 400.000 Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Außerdem wird aufgezeigt, wie diese Maßnahmen Einsparungen von Milliarden für den Bundeshaushalt ermöglichen könnten. Die Herausforderungen und Chancen im Bürgergeldsystem stehen ebenfalls im Fokus.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Transferssystem entmutigt Arbeit
- Das deutsche Transfersystem entmutigt zum Arbeiten durch hohe Transferentzugsraten und Komplexität.
- Es gibt deutlich mehr arbeitslose Helfer als offene Helferjobs, was strukturelle Missanpassungen zeigt.
Komplexität schafft Fehlanreize
- Das deutsche Sozialsystem ist sehr komplex mit vielen ineinandergreifenden Leistungen.
- Interaktionen zwischen verschiedenen Transferleistungen schaffen paradoxe Situationen, in denen Mehrverdienst nicht zu mehr Nettoeinkommen führt.
Zuständigkeiten blockieren Reformen
- Die Ressortzuständigkeiten führen zu fragmentierter Zuständigkeit und mangelnder Koordination.
- Ministerien verteidigen eigene Programme, was umfassende Reformen erschwert.