
Auf den Punkt Schülervertreter: Streiten mit dem Internet statt Unterricht
Bundesweit hat der Schulunterricht wieder begonnen. Meist aber digital vor dem PC. Allerdings funktionieren die digitalen Lernplattformen kaum, kritisiert der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz Dario Schramm. “Es war heute eine große Party”, sagt der Abiturient. Die Server seien zumindest an diesem Montag völlig überlastet gewesen. Das sei kein Unterricht, sondern “ein Streiten und Versuchen mit dem Internet klar zu kommen”. Zudem seien noch immer nicht alle Schüler und Schülerinnen mit den technischen Voraussetzungen ausgestattet, geschweige denn sie haben einen ruhigen Ort oder ein eigenes Zimmer zum Lernen. Das angestrebte Ziel einer Bildungsgerechtigkeit sei so zumindest nicht zu erreichen. Stattdessen brauche es einen Ausgleich von Nachteilen für diejenige, die durch den digitalen Unterricht immer mehr abgehängt werden würden.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
