
NZZ Akzent Crans-Montana: Das Behördenversagen muss aufgearbeitet werden
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Jan 8, 2026 Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent der NZZ, berichtet über die dramatischen Ereignisse in Crans-Montana, wo ein verheerender Brand 40 Todesopfer forderte. Er analysiert die Reaktionen der Behörden und deckt Versäumnisse beim Brandschutz auf, darunter fehlende Kontrollen und lasche Vorschriften. Matthias thematisiert die Verantwortlichkeit der Gemeinde, die ihrer Opferrolle hinterfragt wird. Zudem bespricht er die politischen und juristischen Konsequenzen, die über die Region hinaus von Bedeutung sind.
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Episode notes
Erst Trauer, Dann Kommunikationskrise
- Die Gemeinde und der Kanton reagierten zunächst mit Trauer und sichtbarer Präsenz nach dem Brand.
- Dennoch offenbaren spätere Aussagen erhebliche Lücken in der Kommunikation und Verantwortungsübernahme.
Kontrollen Lückenhaft und Unvollständig
- Die Gemeinde gab zu, gesetzlich vorgeschriebene Brandschutzkontrollen wurden jahrelang nicht vollständig durchgeführt.
- Nur etwa 40 von 128 öffentlichen Betrieben wurden im letzten Jahr kontrolliert, obwohl jährlich Kontrollen vorgesehen sind.
Strenge Auslegung Der Verordnung Infraglich
- Die Gemeinde behauptete, bestimmtes Baumaterial müsse laut Brandschutzverordnung nicht geprüft werden.
- Matthias Sander bezeichnet diese Auslegung als eng und problematisch angesichts der allgemeinen Verantwortung im Umgang mit Feuer.
