
Die Filmanalyse Ep. 260: Kanzler Merz als Film: STROMBERG – WIEDER ALLES WIE IMMER – Kritik & Analyse
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Dec 14, 2025 Die Rückkehr von Stromberg ins TV sorgt für Diskussionen über verpasste Gags und eine falsche Prämisse. Wolfgang M. Schmitt beleuchtet die politische Dimension, vor allem die Parallelen zwischen Stromberg und Kanzler Merz. Der Film bleibt nostalgisch und verzichtet auf die ursprüngliche Situationskomik. Zudem wird kritisiert, dass die Charaktere den Humor durch Selbstzensur und Social Media vermissen lassen. Letztlich wird Stromberg als gefährlicher Vorbild für autoritäre Sehnsüchte inszeniert – von der Parodie zum politischen Realitätsspiel.
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Episode notes
Merz-Parallelen Im Stromberg-Charakter
- Wolfgang M. Schmitt sieht starke Parallelen zwischen Friedrich Merz und Bernd Stromberg in Habitus und Rhetorik.
- Der Film verspielt laut Schmitt jedoch die Chance, daraus subversive Politik-Kommentare zu machen.
Falsche Prämisse Ruiniert Komik
- Der Film baut fälschlich auf der Prämisse auf, Stromberg sei heute wegen Wokeness nicht mehr möglich.
- Dadurch verpasst er die typischen situativen Komik-Momente der Serie und wirkt punktuell wie ein belangloses Klassentreffen.
Social Media Und Verpasste Pointen
- Der Film versucht sich an zeitgemäßen Elementen wie Social Media, trifft damit aber kaum pointierte Witze.
- Schmitt kritisiert, dass das ständige Problematisieren gute Pointen verhindert.


