Hintergrund

Drogen - Warum es in Schottland so viele Süchtige gibt

8 snips
Jan 16, 2026
Schottland kämpft mit alarmierenden Drogensterberaten, die teils aus einer langen Geschichte der Armut und Deindustrialisierung resultieren. Einblicke in das Leben von Colin McNair, einem ehemaligen Fußballprofi, zeigen den persönlichen Abstieg durch Drogenabhängigkeit. Die Einführung des ersten Konsumraums in Großbritannien ist ein umstrittener Schritt zur Schadensminderung, der sowohl Unterstützung als auch Kritik erfährt. Experten wie Katrina Matheson diskutieren Ursachen und Lösungen, während Community-Arbeit die Dringlichkeit des Problems verdeutlicht.
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ANECDOTE

Vom Fußballstar zum Langzeitabhängigen

  • Colin McNair beschreibt, wie eine neugierige Kokain-Line sein Leben in eine 17-jährige Methadonabhängigkeit stürzte.
  • Seine Frau starb an einer Überdosis, seine Schwester nahm ebenfalls Heroin und wurde tot in ihrer Wohnung gefunden.
INSIGHT

Strukturelle Ursachen Und Alternde Kohorten

  • Katrina Matheson erklärt, dass Schottlands hohe Drogentodesrate mit Alkoholkultur, Deindustrialisierung und gezielter Heroinflut zusammenhing.
  • Langzeitabhängige altern körperlich schneller und sterben an Folgeerkrankungen, nicht nur an Überdosen.
INSIGHT

Neue Substanzen Verschärfen Risiko

  • Kriminelle Netzwerke liefern weiterhin Heroin, Kokain und seit 2010er Jahren synthetische Benzodiazepine aus lokaler Produktion.
  • Neue synthetische Opioide wie Nitazene sind stärker und erhöhen das Überdosisrisiko gegenüber Fentanyl.
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