
Essay und Diskurs Kinderland - Die Welt der Erstlesebücher
Jan 11, 2026
Patricia Görg ergründet die Bedeutung von Erstlesebüchern und deren Einfluss auf unser Weltbild. Sie beleuchtet die historischen Wurzeln der Fibeln und deren evolutionäre Entwicklung über die Jahrhunderte. Ein Blick auf die siebziger und achtziger Jahre zeigt den Wandel familärer Rollenbilder und deren Darstellung in Kinderbüchern. Zudem werden die Ideologien im Nationalsozialismus analysiert, und der Kontrast zwischen west- und ostdeutschen Fibeln thematisiert. Neuere Werke zeigen Vielfalt und Inklusion, indem sie moderne Familienformen abbilden.
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Erster Schultag Mit Kinderland
- Patricia Görg beschreibt ihren ersten Schultag mit Fibel, Schiefertafel und Aberkus als prägende Erinnerung.
- Das Erstlesebuch Kinderland begleitete sie emotional und ästhetisch bis in die Gegenwart.
Fibelbildsprache Formt Rollenbilder
- Kinderland zeigt eine idealisierte Kleinfamilie als Norm und inszeniert häusliche Rollenbilder bildstark.
- Die Bilder schaffen durch Perspektivwechsel und Collage-Elemente eine kindliche Traumlogik.
Moralische und Religiöse Prägung
- Die Ehrenfibel und andere Fibeln festigten traditionelle Tugenden, Gebet und Geschlechterrollen in Landleben-Szenen.
- Auch religiöse Motive und moralische Erziehung prägen die frühen Erstlesewerke.




