
LANZ & PRECHT AUSGABE 227 (Venezuela, Grönland – die neue Zeit der Raubtiere?)
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Jan 9, 2026 Markus Lanz und Richard David Precht diskutieren über die aktuelle Situation in Venezuela und die Armut unter Maduro. Sie ziehen historische Parallelen zu US-Interventionen, insbesondere dem Vorgehen gegen Panama, und beleuchten Trumps offensichtliche Machtinteressen im Öl. Ein wichtiges Thema ist die Bedeutung des Völkerrechts für Europa und die wirtschaftlichen Gründe für Deutschlands Zurückhaltung. Ebenso wird die Idee einer neutralen Ukraine debattiert, während die geopolitischen Risiken von Einflusszonen zwischen großen Mächten thematisiert werden.
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Episode notes
Kontinuität US-amerikanischer Interventionspolitik
- Richard David Precht sieht Trumps Venezuela-Aktion als Fortsetzung historischer US-Interventionen, kein Bruch mit der Vergangenheit.
- Er betont, Trump ist ehrlicher in der Zielbeschreibung: Es geht offen um Ressourcen und Einflusssphären.
Europa Auf Regeln Angewiesen
- Markus Lanz warnt, Europa sei besonders auf Völkerrecht angewiesen, weil es militärisch schwächer ist.
- Er vermutet, hinter den Aktionen stehe eine Aufteilung der Einflusssphären zwischen Washington und Moskau.
Absprachen Und Verschiedene Rollen
- Richard David Precht hält russische Empörung über Venezuela für Inszenierung und vermutet Absprachen mit den USA.
- Er sieht China aktuell als weniger völkerrechtsverletzend, betont aber Unsicherheit für die Zukunft.
