
consilium - der Pädiatrie-Podcast Sonderfolge „Humane Papillomviren“ mit Prof. Dr. Ulrich Heininger
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Jan 9, 2026 Prof. Dr. Ulrich Heininger, Stellvertretender Chefarzt der Abteilung für Infektiologie am Universitätskinderspital beider Basel, spricht über die Bedeutung der HPV-Impfung. Er betont, dass die Impfung vor der Pubertät ideal ist, um einen vollständigen Schutz aufzubauen. Heininger erläutert, dass die Impfung nicht nur vor Zervixkarzinom schützt, sondern auch vor anderen Tumoren wie im Genital- und Analbereich. Zudem macht er darauf aufmerksam, dass Kondome HPV nur unzureichend schützen und führt Strategien zur Steigerung der Impfquoten an.
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Episode notes
HPV Verursacht Viele Genitale Tumoren
- Humane Papillomviren (HPV) verursachen primär Zervixkarzinome und weitere Tumoren im Genital- und Analbereich.
- Die Impfung schützt präventiv und sollte vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen, ideal vor Pubertät.
Vorstufen Als Studienendpunkt
- Studien nutzten Vorstufen (CIN) als Endpunkt, weil das Fortschreiten zum Karzinom Jahre dauert und ethische Interventionen nötig sind.
- Verhinderung von CIN zeigte später klar vermindertes Zervixkarzinom bei Geimpften.
Genotypen Bestimmen Impfschutz
- HPV hat mehrere Genotypen; Typ 16 und 18 verursachten etwa 70% der Zervixkarzinome und waren Basis der ersten Impfstoffe.
- Spätere Impfstoffe erweiterten den Schutz auf bis zu neun Genotypen für bessere Abdeckung.

