
Studio Kindler Folge 34: Die Propaganda der Krise
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Jan 9, 2026 Der Begriff "Krise" wird als rhetorisches Instrument behandelt, das politische Entscheidungen legitimiert und oft zu unmenschlichen Maßnahmen führt. Kindler analysiert die Migrationskrise und deren mediale Inszenierung, die Kontrollverlust suggeriert. Außerdem wird die Herkunft des Begriffs und seine Nutzung in der Politik diskutiert. Die Mechanik hinter Krisennarrativen wird beleuchtet: Feindmarkierung und die Rechtfertigung von Notwehrmaßnahmen. Abschließend wird auf die Risiken eingegangen, die solche Rhetorik für die Demokratie birgt.
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Episode notes
Persönliche Pause Und Neuanfang
- Jean-Philippe Kindler erzählt von seiner Pause und persönlichen Reflexionen vor der Rückkehr des Podcasts.
- Er beschreibt, dass er Sprache und eigenen Zynismus hinterfragt hat und nun mit neuer Kraft weitermacht.
Krise Als Rhetorisches Instrument
- Der Begriff "Krise" beschreibt keine objektive Realität, sondern ist ein rhetorisches Instrument zur Herstellung politischer Entscheidungsnotwendigkeit.
- Jean-Philippe Kindler betont, dass "Krise" meist eingesetzt wird, um Notwehrpolitik zu legitimieren und Radikalisierung zu ermöglichen.
Medizinische Wurzeln Des Krisenbegriffs
- Historisch stammt "Krise" aus der Medizin und bezeichnete einen Wendepunkt zwischen Heilung oder Tod.
- Die Übertragung auf Politik schafft ein Bild, das radikale Eingriffe als lebensnotwendig erscheinen lässt.

