
Besser lesen mit dem FALTER #95 - Heinrich Steinfest
Nov 16, 2023
Heinrich Steinfest, ein vielseitiger österreichischer Schriftsteller, spricht über sein neues Buch "Gemälde eines Mordes". Er erklärt die Wahl eines Wombats als zentrales Motiv und dessen Bedeutung in der Erzählung. Der Autor skizziert seinen Ermittler Markus Cheng und dessen Entwicklung sowie die Dynamik zwischen Cheng und Frau Wolf. Themen wie politische Manipulation und Fälschung als Machtinstrument werden beleuchtet, während der Humor und die Groteske in seinen Geschichten nicht fehlen. Außerdem teilt er Einblicke in seinen kreativen Schreibprozess.
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Episode notes
Tiere Als Unerwartete Figuren
- Heinrich Steinfest erzählt, dass in vielen seiner Bücher Tiere vorkommen und sie oft eine fast göttliche Botschafterrolle einnehmen.
- Bei Gemälde eines Mordes spielte ursprünglich ein Wombat die tierische Hauptrolle, das Cover zeigt aber wegen Bekanntheit eine Katze.
Gemälde Als Metapher Für Täuschung
- Steinfest beschreibt den Titel als Metapher: ein Gemälde steht für ein Bild der Wirklichkeit, das sich als Fälschung entpuppt.
- Der Sinn von Fälschung ist, nicht erkannt zu werden und die Täuschung lange aufrechtzuerhalten.
Die Entwicklung Von Markus Cenk
- Markus Cenk ist eine Figur, die Steinfest Mitte der 90er entwickelte und die immer wieder in seinen Romanen auftaucht, trotz langer Pausen dazwischen.
- Die Figur altert mit dem Autor mit und wurde über die Jahre komplexer und eleganter.

