Wissen Weekly

Second Screen: Warum brauchen wir immer Ablenkung? #newyearnewme

31 snips
Jan 25, 2026
Sven Lindberg, Diplompsychologe und Professor für klinische Entwicklungspsychologie, forscht zu Aufmerksamkeit und digitaler Mediennutzung. Er erklärt, warum Stille so unangenehm wirkt. Er spricht über Gewohnheit, Dopamin und Multitasking. Er diskutiert Rawdogging versus natürlichen Ruhemodus und nennt praktische Schritte für mehr Stille.
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ANECDOTE

Fernseher Als Dauer-Rausch

  • Stefanie ließ den Fernseher den ganzen Tag als Hintergrundrauschen laufen, oft stumm geschaltet, um sich nicht allein zu fühlen.
  • Sie berichtete, wie schwer es ihr fiel, Stille auszuhalten und wie das zu einer Gewohnheit wurde.
INSIGHT

Gewohnheit Macht Stille Ungewöhnlich

  • Sven Lindberg erklärt, Gewohnheit macht Dauerbeschallung normal und daher ungewohnt ist, im Leerlauf zu sein.
  • Unser Gehirn hat sich an ständige Reize gewöhnt, weshalb Stille als unangenehm empfunden wird.
INSIGHT

Neue Reize Aktivieren Dopamin

  • Neue Reize aktivieren das Mittelhirn und setzen Dopamin frei, wodurch wir nach mehr suchen.
  • Das erklärt, warum endloses Scrollen oder ständiges Wechseln von Inhalten so belohnend wirkt.
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