
Was wichtig ist 6+2 oder 8+2? Länger beim Bundesheer: Kein Grundwehrdienst ohne verpflichtende Übungen mehr?
Jan 15, 2026
Daniel Bischof, Journalist bei der Tageszeitung Die Presse mit Schwerpunkt auf Sicherheitspolitik, diskutiert die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht und mögliche Modelle wie das 8+2-Modell. Er spricht über die rechtlichen und politischen Herausforderungen, darunter die steigenden Untauglichkeitsraten und die Einführung von Milizübungen. Zudem wird die Rolle der Neos und die Auswirkungen der Debatte auf zukünftige Zivildienstvarianten erörtert. Bischof bietet spannende Einblicke in die politischen Realitäten und die europäischen Trends in der Wehrpflicht.
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8+2 Als Favorit
- Die Wehrdienstkommission favorisiert offenbar ein 8+2-Modell mit acht Monaten Grundwehrdienst und zwei Monaten Übungen verteilt über Jahre.
- Dieses Modell zielt darauf ab, Ausbildung und regelmäßige Übung zu verbinden statt nur einmalig sechs Monate zu trainieren.
Sechs Monate Plus Milizübungen
- Alternativ wird ein Modell diskutiert, das bei sechs Monaten bleibt und stattdessen wieder verpflichtende Milizübungen einführt.
- Die SPÖ präferiert laut Daniel Bischof diese Variante, die militärische Übungspflicht wieder stärken würde.
Wehrpflicht Für Frauen Unwahrscheinlich
- Eine allgemeine Wehrpflicht für Frauen gilt politisch derzeit als ausgeschlossen, auch Verteidigungsministerin Tanner lehnt sie ab.
- Im Kommissionsbericht könnten langfristige Szenarien auftauchen, die sich an skandinavischen Modellen orientieren.
