Sein und Streit

Tag der Jogginghose - Von Karl Lagerfeld zu Nicolás Maduro

Jan 18, 2026
Der Internationale Tag der Jogginghose wird gefeiert und wirft spannende Fragen auf. Lagerfelds kontroverse Meinung verkoppelt Jogginghosen mit Kontrollverlust. Die Mode wird als Zeichensystem betrachtet, das soziale Zugehörigkeit signalisiert. Ironisch-politische Umkodierungen zeigen Jogginghosen als Statements. Zudem wird der Bedeutungswandel von Luxusmarken in der Mode thematisiert. Ein faszinierendes Meme des gefesselten Nicolás Maduro im Jogginganzug beleuchtet die semiotischen Aspekte von Mode und Identität.
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Episode notes
INSIGHT

Mode Als Gesellschaftliches Urteil

  • David Lauer erklärt, dass Lagerfelds Bonmot kein rein ästhetisches, sondern ein gesellschaftliches Urteil ist.
  • Die Jogginghose wird als klassistischer Distinktionsmarker gelesen, der auf gescheiterte Lebensführung schließt.
INSIGHT

Mode Funktioniert Wie Sprache

  • Lauer bezieht Roland Barthes' Idee, dass Mode wie Sprache funktioniert und soziale Zugehörigkeiten codiert.
  • Kleidungszeichen lassen sich umkodieren und dadurch neue Bedeutungen und soziale Distinktionen erzeugen.
ANECDOTE

Tag Der Jogginghose Als Protest

  • Der internationale Tag der Jogginghose wurde als ironischer Kommentar zum Leistungsimperativ ins Leben gerufen.
  • An diesem Tag wird das Tragen der Jogginghose zum selbstermächtigenden politischen Statement.
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