

Großbritannien driftet nach rechts - und links
Aug 25, 2025
Michael Neudecker, SZ-Korrespondent für Großbritannien, gibt spannende Einblicke in die politischen Veränderungen in Großbritannien. Er erklärt, warum Premierminister Keir Starmer trotz guter Außenpolitik innenpolitisch unter Druck steht. Die Umfragen zeigen ein Aufblühen von Reform UK unter Nigel Farage, während traditionellen Parteien die Wähler davonlaufen. Zudem wird die Rückkehr von Jeremy Corbyn und die wachsende Popularität sozialer Gerechtigkeit unter jungen Wählern thematisiert, was die Dynamik der nächsten Wahlen beeinflussen könnte.
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Starmer Stärkt Außenpolitik, Schwächelt Innenpolitisch
- Keir Starmer punktet außenpolitisch, gewinnt internationale Anerkennung und spricht sogar mit Donald Trump.
- Innenpolitisch schwächelt er: Umfragen und persönliche Zustimmungswerte sind niedrig.
Viele Parteien, Wenige Relevante
- Im Unterhaus sitzen aktuell Abgeordnete aus 13 Parteien, doch nur wenige sind wirklich groß.
- Reform UK hat im Parlament nur vier Sitze, ist in Umfragen aber deutlich populärer.
Wirtschaftsfrust Treibt Populismus
- Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage treibt Protestwähler zu Populisten wie Nigel Farage.
- Farage nutzt klare, oft populistische Botschaften, die bei frustrierten Wählern ankommen.