
Wissen Weekly Oura-Ring, Garmin, Apple Watch: Tracken wir zu viel? #newyearnewme
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Jan 18, 2026 In der neuesten Folge sind Dr. Stefan Selke, Soziologe mit Fokus auf digitale Selbstvermessung, und Emily Glaser, Rechercheurin, zu hören. Sie diskutieren den Hype um Tracking-Geräte wie den Oura Ring. Stefan erklärt, wie solche Geräte in unsicheren Zeiten Kontrolle versprechen. Emily fasst aktuelle Studien zusammen, die sowohl positive Effekte als auch Bedenken hinsichtlich Genauigkeit und emotionaler Nebenwirkungen beleuchten. Die beiden thematisieren ebenfalls Datenschutzrisiken und den Einfluss der Technologie auf das soziale Leben.
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Episode notes
Erste Faszination Mit Dem Oura‑Ring
- Helena bestellt sich den Oura-Ring, weil sie Schlaf und Zyklus besser verstehen will.
- Sie zahlt etwa 400 Euro plus ein 6-Euro-Abo und freut sich zuerst über die ansprechende App.
Selbstvermessung Als Kontrollillusion
- Stefan Selke erklärt, dass Selbstvermessung Körperprozesse in Zahlen übersetzt und so Kontrolle suggeriert.
- Das schafft ein Gefühl von Beherrschbarkeit in unsicheren Zeiten, das viele Nutzer anzieht.
Vom Tracking Zur Verunsicherung
- Helena erlebt, wie der Ring ihr nachts wiederholt „hohes Stresslevel“ anzeigt und sie ängstigt.
- Sie ordnet ihr Leben den Scores unter, verliert soziale Kontakte und fühlt sich zunehmend gestresst.
