
FALTER Radio Nationalismen und Rassismus in den USA - #1551
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Jan 8, 2026 Gary Gerstle, Historiker und Autor, ist spezialisiert auf US-Geschichte und Nationalismus. Er analysiert den Konflikt zwischen civic und racial nationalism in den USA. Mit Trumps Politik erinnert er daran, wie rassistischer Nationalismus wiederbelebt wird. Gerstle diskutiert die historische Bedeutung der Declaration und des 14. Zusatzartikels. Zudem beleuchtet er die Langzeitfolgen der Reconstruction und die wirtschaftlichen Transformationen seit den 1970ern, während er die Risiken autoritärer Tendenzen anspricht.
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Zwei konkurrierende Nationalismen
- Gary Gerstle unterscheidet Civic Nationalism als inklusives Staatsbürgerschaftsideal von Racial Nationalism als exklusivem, rassenbasiertem Anspruch.
- Die US-Geschichte ist ein andauernder Konflikt zwischen diesen beiden Nationalismen, sichtbar seit dem Bürgerkrieg.
14. Amendment Als Demokratische Errungenschaft
- Die 14. Zusatzbestimmung sichert Geburtsortsbürgerschaft und kodifiziert ein egalitäres Staatsbürgerschaftsverständnis.
- Trump-Bewegung versucht diese Prinzipien anzugreifen, etwa durch Angriffe auf birthright citizenship.
Geschichtliche Höhepunkte Rassistischen Nationalismus
- Phasen der stärkeren racial nationalism zeigen sich z.B. nach dem Bürgerkrieg und mit Einwanderungsquoten 1924–1965.
- Das Gesetz von 1924 schränkte Einwanderung stark nach Herkunftsländern ein und privilegierte Nordeuropa.


