
NZZ Akzent Ist das iranische Regime diesmal am Ende?
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Jan 9, 2026 Daniel Böhm, Nahostkorrespondent der NZZ, analysiert die aktuelle Wirtschaftskrise im Iran und die sich daraus entwickelnden Proteste. Er beschreibt, wie der Verfall des Rial und steigende Preise die Menschen auf die Straße treiben. Besonders aufmerksam macht er auf die brutale Repression des Regimes und die internen Machtkämpfe, die sichtbar werden. Böhm diskutiert auch die symbolische Bedeutung des Sturzes von Maduro für Teheran und beleuchtet die Möglichkeit externer Militärinterventionen. Kann das Regime tatsächlich fallen?
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Episode notes
Währungsschock Treibt Proteste
- Die aktuellen Proteste wurden primär durch den raschen Verfall des Rial und die lähmende Inflation ausgelöst.
- Wirtschaftlicher Verfall hat die Kaufkraft zerstört und löste Streiks, Ladensperrungen und Straßenproteste aus.
Eskalation Mit Toten Und Massenverhaftungen
- Die Proteste eskalieren gewaltsam mit Angriffen auf Regierungsgebäude und scharfer Gegenwehr der Sicherheitskräfte.
- Berichte sprechen von rund 40 Toten und über 1200 Verhaftungen binnen kurzer Zeit.
Interne Zerrissenheit In Teheran
- Die Regierung reagiert zwiegespalten: Präsident Raisi signalisiert Dialog, Khamenei droht mit harten Maßnahmen.
- Reformversuche und Wechsel in Zentralbankführung erscheinen angesichts der Krise aber unzureichend.
