
Mittelweg 36 Was interessiert die Literatursoziologie, Christine Magerski?
Jan 28, 2026
Christine Magerski, Professorin für neuere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte in Zagreb, erzählt von ihrem Weg in die Literatursoziologie. Sie spricht über die Zagreber Schule und den Begriff der Form. Diskussionen drehen sich um Dorothee Elmigers Roman, Formpluralität und offene Erzählungen. Es geht um die Verbindung von Literatur und Gesellschaftstheorie sowie die Frage nach gesellschaftlicher Gestaltbarkeit.
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Episode notes
Vom DDR-Unterricht Zur Literatursoziologie
- Christine Magerski erzählt, wie Literatursoziologie in der DDR über marxistische Unterrichtsformen in ihre Biografie trat.
- Ihre Studienzeit in Berlin und die Promotion in Australien führten zur Spezialisierung auf Literatursoziologie.
Prägende Begegnungen Und Forschungseinflüsse
- Magerski beschreibt prägende Lehrpersonen: Hella Tiedemann, David Roberts und Viktor Žmegač prägten ihren Zugang zu Theorie und Formfragen.
- Intensive Bürogemeinschaft in Zagreb vertiefte ihr Interesse an Form- und Literaturgeschichte.
Form Als Soziales Kommunikationsprinzip
- Die Zagreber Richtung verbindet Lukacs' Formbegriff mit Stilfragen und stellt Form ins Zentrum literatursoziologischer Analyse.
- Form wird als soziale Mitteilungsstruktur verstanden, nicht nur als Gattung.






