Barbod Namini, General Partner bei HV Capital und Experte für Fintech und B2B SaaS, teilt spannende Einblicke in die Welt der IPOs. Er diskutiert, wie die Pandemie das Zahlungsverhalten beeinflusste und welche Rolle sie im Wachstum von Unternehmen wie SumUp spielte. Außerdem beleuchtet er die Vorzüge der amerikanischen Börsen und warum Firmen wie Stripe privat bleiben. Der Handelsplatz London versus New York wird ebenfalls analysiert, inklusive der über 10 Milliarden Dollar als scheinbares Minimum für den US-Markt.
40:30
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insights INSIGHT
SumUp Geschäftsmodell Und Sticky-Effekt
SumUp startete als Zahlungsdienstleister für Kleingewerbe mit mobilen Kartenlesern und wurde durch Merger in Europa führend.
Das Modell ist extrem sticky, weil Händler nach Adoption kaum wechseln und Transaktionen wiederkehrenden Umsatz erzeugen.
insights INSIGHT
Customer-Akquise Ist Teuer, Betrieb Ist Recurring
Kundenakquise erfordert hohe Vertriebskosten, weil Verkäufer Läden persönlich überzeugen müssen.
Nach Skalierung wird das Geschäft hoch recurrent und profitabel durch Gebühren pro Zahlung.
insights INSIGHT
Wallets Ersetzen Nicht Zahlungsinfrastruktur
Mobile Wallets ersetzen nicht die Zahlungsinfrastruktur, sie bringen Karten ins Handy und benötigen weiterhin PSPs.
Deshalb blieb SumUps Technologie relevant trotz Apple/Android-Wallets.
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Warum sammelt ein Fintech plötzlich Milliarden ein und geht dann an die Börse? Ist New York wirklich besser als London oder Frankfurt? Und wie lange sollte man als Startup privat bleiben?
Barbod Namini ist General Partner bei HV Capital und einer der erfahrensten Fintech-Investoren Europas. Im Gespräch mit Jan Thomas erklärt er, welche strategischen Überlegungen hinter IPO-Entscheidungen stehen und warum sich der Venture Capital-Markt fundamental gewandelt hat. Nach frühen Investments in BUX, Penta, Yapily und SolarisBank analysiert Barbod die Entwicklung der Secondary-Märkte und diskutiert, warum Firmen wie Stripe jahrelang privat bleiben können. Im Investments & Exits Gespräch beleuchtet er außerdem, warum amerikanische Börsen noch immer als Goldstandard gelten und welche Rolle die Pandemie für Payment-Unternehmen gespielt hat.
Über den Gast:
Barbod Namini ist General Partner bei HV Capital, einer der führenden Venture Capital-Firmen Europas mit 1,7 Milliarden Euro Assets under Management. Mit seinem internationalen Background und seinem MBA von der Columbia Business School bringt er umfassende Expertise in Fintech, Insurtech und B2B SaaS mit.
Er war maßgeblich an frühen Investments in erfolgreiche Fintechs wie SolarisBank und führte bei HV Capital Investments in BUX, Penta und Yapily an, wodurch er tiefe Einblicke in die Entwicklung des europäischen Fintech-Ökosystems gewonnen hat.
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