
Was wichtig ist Inflation und hohe Preise: Helfen niedrige Steuern auf Nahrungsmittel?
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Jan 14, 2026 Jakob Zirm, Wirtschaftsressortleiter der ‚Presse‘, beleuchtet die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel in Österreich. Er diskutiert, welche Lebensmittel betroffen sind und erklärt die Finanzierung durch neue Abgaben. Zirm analysiert die höheren Preise in Österreich und die Auswirkungen auf Niedrigverdiener. Interessant ist auch seine Schätzung, dass die Inflation um etwa 0,15 Prozentpunkte sinken könnte. Zudem fragt er, ob die Handelsketten die Einsparungen an die Verbraucher weitergeben.
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Eng begrenzte Steuerermäßigung geplant
- Die geplante Mehrwertsteuersenkung wird auf einen engen Warenkorb mit Grundnahrungsmitteln beschränkt sein.
- Die Regierung spricht von rund 400 Millionen Euro Kosten, nicht von der gesamten 1–1,5 Milliarden-Schätzung der ÖMB.
Gegenfinanzierung bleibt unsicher
- Als Gegenfinanzierung nennt die Regierung eine Abgabe auf nicht recycelbares Plastik und eine Paketabgabe für Drittstaatspakete.
- Unklar ist, ob diese Maßnahmen tatsächlich die erwarteten rund 200 Millionen Euro einbringen werden.
Österreich-Aufschlag hat strukturelle Ursachen
- Der sogenannte Österreich-Aufschlag hat mehrere Ursachen wie hohe Supermarktdichte und territoriale Lieferbeschränkungen.
- Eine Mehrwertsteuersenkung adressiert diese strukturellen Gründe aber nicht direkt.
