
Psychologie to go! Perfektion, Ordnung, Genauigkeit: Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung
Jan 18, 2026
Franca und Christian erkunden die zwanghafte Persönlichkeitsstörung, die oft übersehen wird. Sie diskutieren, wie Perfektionismus und Pflichtbewusstsein zu einem unsichtbaren Käfig werden können. Die Hosts erklären die Unterschiede zwischen Ich-Syntonie und Ich-Dystonie und beleuchten häufige Missverständnisse. Erziehungsstile und soziale Einflüsse spielen eine große Rolle bei der Entstehung. Zudem thematisieren sie die Herausforderungen in der Therapie und die Bedeutung von Flexibilität im Umgang mit Unvollkommenheiten.
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Episode notes
Ich‑Syntonie statt Zwangsstörung
- Die anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung ist ich-synton und unterscheidet sich von OCD.
- Betroffene erleben Ordnung, Perfektion und Kontrolle meist als Teil ihrer Identität.
Der Fall «Oliver» Im Job
- Christian erzählt von «Oliver», der für Prognosen Tage brauchte und am Wochenende weiterarbeitete.
- Sein Perfektionismus führte zu hoher Arbeitszeit, aber nicht zu besseren Ergebnissen.
Lähmender Perfektionismus
- Perfektionismus kann die Aufgabenerfüllung blockieren statt verbessern.
- Entscheidend ist, dass Perfektion oft lähmt und Ergebnisse nicht proportional besser werden.
