
Auf den Punkt Friedensnobelpreisträgerin Machado: Venezuelas Eiserne Lady
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Oct 10, 2025 Christoph Gurk, ehemaliger SZ-Lateinamerika-Korrespondent und Venezuela-Experte, spricht über die neueste Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie und ist eine entschlossene Gegnerin von Chávez und Maduro. Gurk beschreibt sie als mutige, aber konservative Figur, die 2024 zur Oppositionsführerin aufgestiegen ist. Er diskutiert ihre Beziehungen zu den USA und die Risiken, denen sie ausgesetzt ist. Das Gespräch beleuchtet Machados Eigenschaften und bewertet, ob sie den Nobelpreis verdient hat.
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Herkunft Prägt Politische Laufbahn
- María Corina Machado stammt aus einer sehr reichen Industrie-Familie und wurde durch Enteignungen unter Chávez politisiert.
- Sie gründete Organisationen und Parteien und ist heute ein Urgestein der venezolanischen Opposition.
Die Volks-Tour 2024
- Bei der Präsidentschaftskampagne 2024 tourte Machado durchs Land und wurde in Dörfern wie eine Heilsbringerin empfangen.
- Obwohl gesperrt, organisierte sie Wahlkampf und ließ einen Stellvertreter antreten.
Konservative Führerin Mit Thatcher-Image
- Politisch steht Machado sehr konservativ und stark katholisch orientiert; Thatcher gilt ihr als Vorbild.
- Früher galt sie vielen als zu radikal, heute ist sie die bekannteste Oppositionsführerin Venezuelas.
