Dissens

#326 re: Antifaschismus – Warum es nicht reicht, nur gegen die AfD zu sein

Dec 23, 2025
Sebastian Friedrich, Journalist und Kenner der AfD und extremen Rechten, diskutiert über den aktuellen politischen Rechtsruck in Deutschland. Er erklärt, warum die AfD nicht nur als Bedrohung betrachtet werden sollte und plädiert für eine stärkere Fokussierung auf Klassenkonflikte. Sebastian beleuchtet auch die Strategie der AfD, deren Professionalisierung und die inneren Konflikte. Zudem gibt er Anregungen, wie Antifaschismus langfristig wirksam sein kann, ohne sich zu sehr auf die AfD zu konzentrieren.
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Episode notes
INSIGHT

Politischer Rechtsruck ≠ Gesellschaftlicher Massenwandel

  • Der Rechtsruck ist politisch stark, gesellschaftlich aber weniger stark organisiert als befürchtet.
  • Die AfD schöpft aus einem vorhandenen Reservoir und hat vor allem organisatorisch gewonnen.
ADVICE

Langfristig Auf Klassenpolitik Setzen

  • Nehmt langfristig die Konfliktachse oben gegen unten in den Blick und formt Kampagnen danach.
  • Schärft linke Themen wie Erbschaftssteuer und soziale Verteilung, statt nur reaktiv gegen die AfD zu arbeiten.
INSIGHT

AfD Als Konsolidierte Rechtsradikale Kraft

  • Die AfD ist seit 2022 strukturell rechtsradikal und völkischer Nationalismus ist ihre Leitideologie.
  • Das schließt unterschiedliche Strömungen nicht aus, erklärt aber die einheitliche Richtung der Partei.
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