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Umweltökonom: „Kompensationszertifikate haben kaum zu zusätzlichem Klimaschutz geführt“ | Nr. 8384

Nov 10, 2025
Benedikt Probst hinterfragt die Wirksamkeit von CO₂-Zertifikaten und warnt vor deren wirtschaftlichen Nachteilen für Deutschland. Er erläutert, dass viele Zertifikate nicht zu signifikanten Emissionsminderungen führen und stattdessen Investitionen in erneuerbare Technologien verdrängen. Schockierend ist die Einsicht, dass viele Kompensationsprojekte kaum echte Fortschritte bringen. Trotz der Herausforderungen sieht Probst Hoffnung in sinkenden Technologiepreisen, betont jedoch, dass echte Emissionsminderungen Priorität haben sollten.
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INSIGHT

Kompensationen Entlasten Die Industrie

  • Benedikt Probst sieht Auslandszertifikate als klimapolitischen Rückschritt, weil sie den Transformationsdruck von Europas Wirtschaft nehmen.
  • Er argumentiert, dass dadurch echte Investitionen in erneuerbare Technologien in Deutschland unterbleiben und Wettbewerbsnachteile entstehen.
INSIGHT

Fünf Prozent Sind Viel Gewicht

  • Probst warnt, dass 5 Prozentpunkte am Zielniveau 2040 viel Wirkung entfalten und die Emissionen um rund 50 Prozent höher sein könnten.
  • Er betont zudem, dass viele Zertifikate Schlupflöcher enthalten und deren Qualität fragwürdig bleibt.
INSIGHT

Zertifikate Lieferten Kaum Zusätzlichen Schutz

  • Probst weist darauf hin, dass Kompensationsprojekte in der Vergangenheit meist kaum zusätzlichen Klimaschutz brachten.
  • Eine Studie mit 2346 Projekten fand, dass weniger als 16 Prozent der angegebenen Einsparungen tatsächlich erzielt wurden.
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