
Hörsaal - Deutschlandfunk Nova Doping in der DDR - Pillen auch für Kinder und Jugendliche
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Nov 21, 2025 Jutta Braun, Historikerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, spricht über die staatlich regulierte Dopingpraxis in der DDR. Sie beleuchtet die dramatischen Auswirkungen auf Athleten, insbesondere Kinder und Jugendliche, und entlarvt die Illusion sicherer Kontrollen. Zudem erfährt man, wie politische Vorgaben zu Dopingeskalationen führten und welche gesundheitlichen Folgen die Athleten erlitten. Brauns eindrucksvolle Analysen zu Repression und der Rolle von Funktionären werfen ein neues Licht auf diesen dunklen Teil der Sportgeschichte.
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Staatliche Organisation Und Vertuschung
- Jutta Braun zeigt, dass DDR-Doping staatlich organisiert und systematisch vertuscht wurde.
- Verantwortliche zerstörten Dokumente und medizinische Beweise noch vor der Wende.
Geheime Militärstudien Gerettet
- Werner Franke und Brigitte Behrendonk retteten geheime Militärstudien vor der Vernichtung.
- Diese Unterlagen enthüllten illegale Menschenversuche und Anabolika-Experimente an Jugendlichen.
Gerichtliche Aufarbeitung Von Verantwortlichen
- Die Doping-Prozesse führten zu Verurteilungen hochrangiger Funktionäre wie Manfred Ewald.
- Sie waren die einzige gerichtliche Aufarbeitung kommunistischen Staatssports in Deutschland.

