
Forschung aktuell Überlebenskünstler Moos: Sporen bleiben auch im Weltraum keimfähig
Nov 27, 2025
Tomomichi Fujita, Pflanzenwissenschaftler, erzählt von seinen faszinierenden Experimenten mit Moosen als Modellorganismen für das Überleben im Weltraum. Er erklärt, warum Moose als Pionierpflanzen gelten und präsentiert erstaunliche Ergebnisse: 86 Prozent der Sporen keimten nach fast 300 Tagen in der Weltraumumgebung. Das Blasenmützenmoos wird als Schlüssel für zukünftige Forschungsprojekte auf dem Mars hervorgehoben. Die Erkenntnisse könnten entscheidend für die Astrobiologie sein.
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Episode notes
Moossporen Rückkehr Von Der ISS
- Harriet Berghahn schildert, wie Moossporen in einer Dragon-Kapsel von der ISS zurückkehrten und in Japan erwartet wurden.
- Die Proben reisten über neun Monate im Weltraum und stammten von einem Team japanischer Botanikerinnen und Botaniker.
Moose Als Pioniere Der Landbesiedlung
- Tomomichi Fujita erklärt, dass Moose als Pionierpflanzen extreme Klimaschwankungen über lange Zeiträume überdauert haben.
- Ihre Anpassungsfähigkeit macht sie zu idealen Modellorganismen für Forschungsfragen zur Landkolonisation durch Pflanzen.
Blasenmützenmoos Und Der Robuste Sporophyt
- Das Team wählte das kleine Blasenmützenmoos als Modell und testete verschiedene Pflanzenteile unter simulierten Weltraumbedingungen.
- Besonders robust erwies sich der Sporophyt, die glockenförmige Kapsel mit tausenden Sporen im Innern.
