
Shortcut – Schneller mehr verstehen Erbschaften: Was der neue Plan der SPD bedeuten würde
Jan 14, 2026
David Böcking, Journalist beim SPIEGEL und Experte für Steuerrecht, diskutiert die geplanten Reformen der SPD zur Erbschaftssteuer. Er erklärt, wie die neuen Freibeträge und strengeren Regeln für Unternehmensvermögen Ungleichheiten abbauen wollen. Kritische Stimmen von der Union beleuchtet er ebenso wie die Unklarheiten bezüglich der zukünftigen Steuersätze. Zudem wird die Bedeutung eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts für die Reformen thematisiert. Ist die Umsetzung durch Verhandlungsbedarf realistisch?
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Episode notes
Ungleiche Belastung Erkennen
- Die SPD kritisiert, dass die Erbschaftssteuer Ungleichgewicht schafft: Große Vermögen werden relativ schwächer belastet als mittlere.
- Der Vorschlag zielt deshalb auf Privilegien für Betriebsvermögen und auf die Freibeträge ab.
Lebenslanger Freibetrag Einführen
- Die SPD will statt zehnjähriger Freibeträge einen lebenslangen Freibetrag von einer Million Euro einführen.
- Das vereinfacht Regeln und reduziert die Möglichkeit regelmäßiger steuerfreier Schenkungen.
Privilegien Für Betriebsvermögen Abschaffen
- Aktuell können Betriebsvermögen je nach Bedingungen zu 85 bis 100 Prozent verschont werden, was zu geringer Belastung führt.
- Die SPD schlägt vor, diese Verschonungen zu streichen und stattdessen einen Betriebsfreibetrag von fünf Millionen einzuführen.
