
ZIB2-Podcast Zu Gast: Georg Knill, Präsident Industriellenvereinigung
Jan 16, 2026
Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung und Experte für Industriepolitik, spricht über die neue Industriestrategie der Bundesregierung. Er lobt den Plan, Österreich bis 2035 unter die zehn wettbewerbsfähigsten Länder zu katapultieren. Knill erläutert die Bedeutung von Förderungen für Schlüsseltechnologien wie KI und erörtert den Unterschied zwischen SAG-Ausgleich und dem geplanten Industriestrompreis ab 2027. Zudem verteidigt er Investitionen in Rüstungstechnologie und betont, dass staatliche Beschaffung als Mittel zur Förderung heimischer Technologien genutzt werden sollte.
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Episode notes
Klare Wettbewerbszielsetzung Bis 2035
- Die Industriestrategie setzt das Ziel, Österreich bis 2035 unter die zehn wettbewerbsfähigsten Länder zu bringen.
- Georg Knill sieht das als klare, ambitionierte Orientierung für den Industriestandort Österreich.
Technologie statt Branchenfokussierung
- Die Strategie fokussiert auf Schlüsseltechnologien wie KI, Mobilität und Umwelttechnologien statt auf spezielle Branchen.
- Knill betont, dass Technologien branchenübergreifend wirken und die Industrie in Zukunftsfelder lenken sollen.
Industriestrompreis Mit Reformdruck Verbinden
- Die vorgesehene Industriestrompreisinfrastruktur soll ab 2027 Energieintensive Firmen entlasten und an das deutsche Modell anknüpfen.
- Knill fordert zugleich strukturelle Reformen, damit das Budget Spielräume für die Umsetzung dieser Maßnahmen schafft.
