
FALTER Radio Andrij Kurkow über das Leben im Krieg - #710
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Apr 2, 2022 Andrij Kurkow, ein bekannter ukrainischer Schriftsteller und Vorsitzender des ukrainischen PEN-Clubs, spricht über das Leben im Krieg und die kulturellen Herausforderungen, die damit verbunden sind. Er teilt persönliche Erfahrungen, reflektiert über die Emotionen während des Maidan und beleuchtet die sowjetische Mentalität im Kontext des Konflikts. Durch dramatische Szenen und Erzählungen bringt er die inneren Kämpfe der Menschen eindrucksvoll zum Ausdruck. Er thematisiert auch, wie der Krieg die ukrainische Identität und den Widerstand geprägt hat.
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Episode notes
Fluchtweg Und Alltägliche Solidarität
- Andrij Kurkow schildert die Flucht seiner Familie von Kiew über mehrere Stationen bis Transkarpatien und das ständige Wechseln von Wohnungen.
- Seine Söhne helfen Flüchtlingen, und die Familie nimmt immer wieder Menschen vorübergehend bei sich auf.
Kultureller Ursprung Der Ukrainischen Individualität
- Kurkow unterscheidet ukrainische und russische Mentalitäten: Ukraine sei historisch individualistischer und demokratischer geprägt durch Kosaken-Traditionen.
- Diese kulturelle Divergenz erklärt, warum Ukraine politisch pluralistischer und oft unberechenbarer ist.
Krieg Zwischen Gegenwart Und Sovjetnostalgie
- Kurkow sagt, die Ukraine kämpft nicht nur gegen Russland, sondern gegen die Rückkehr der Sowjetunion.
- Putin nutze sowjetische Nostalgie und exportiere einen Kult des Krieges in ehemals sowjetische Regionen.




