
Shortcut – Schneller mehr verstehen Blackout in Berlin: War es die linksextreme »Vulkangruppe«?
Jan 7, 2026
In dieser Folge ist Hannes Schrader zu Gast, Redakteur beim SPIEGEL mit umfangreicher Berichterstattung über Berlin. Er spricht über den massiven Stromausfall in Berlin, der zehntausende Haushalte betraf, und berichtet von seinen Recherchen zur linksextremen 'Vulkangruppe', die sich für den Anschlag verantwortlich zeigt. Die kriminalpolitischen Implikationen dieser Sabotage werden ebenso behandelt wie die Frage nach der Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen und dem dringenden Bedarf an besseren Katastrophenschutzmaßnahmen.
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Episode notes
Hilfsbereitschaft Vor Ort
- Bewohnerinnen und Bewohner in Steglitz-Zehlendorf berichteten von viel Nachbarschaftshilfe und Selbstorganisation während des Blackouts.
- Krankenhäuser und Pflegeheime mussten hingegen auf Notstrom umstellen und Pflegebedürftige wurden verlegt.
Alltägliche Folgen Des Blackouts
- Viele Betroffene beschrieben auch Langeweile und den Wegfall alltäglicher Beschäftigungen bei Dunkelheit und kalten Wohnungen.
- Gleichzeitig berichteten lokale Zentren von organisierter Versorgung, etwa Gemeindezentren für Ältere.
Schwachstelle Oberirdische Kabelbrücken
- Ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Lichterfelde legte die Stromversorgung für 45.000 Haushalte lahm.
- Die Täter gelangten über Zaun und Tür an die Kabel, was die Verwundbarkeit oberirdischer Netzabschnitte zeigt.
