
Was jetzt? Die AfD und die Russlandfrage
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Nov 14, 2025 Christian Parth, Politik-Redakteur der ZEIT, beleuchtet die innerparteilichen Spannungen in der AfD hinsichtlich der Russlandfrage. Während Parteichefin Alice Weidel kritisiert, verteidigt Co-Chef Tino Chrupalla die Reise nach Sotschi. Parth erklärt, warum die Nähe zu Russland Wähler in Westdeutschland abschreckt. Außerdem analysiert Markus Rohwetter, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, die Ursachen der steigenden Mieten und diskutiert notwendige politische Maßnahmen, um den Wohnungsmarkt zu entlasten.
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Episode notes
AfD-Gegenpole Bei Russland
- Die AfD zeigt einen tiefen Richtungsstreit über den Umgang mit Russland, sichtbar an der Sochi-Reise und widersprüchlichen Aussagen der Parteichefs.
- Dieser Konflikt erschwert die Profilierung als regierungsfähige Kraft, weil Westwähler keine Russlandnähe wollen.
Geplante Geheimhaltung Der Sochi-Reise
- Die Sochi-Reise war bewusst halböffentlich geplant, um Bilder von Treffen mit kremlnahen Politikern zu vermeiden.
- Druck aus der Parteispitze sollte Zurückhaltung erzwingen, andernfalls drohen disziplinarische Maßnahmen.
Wählerkonflikt Als Strategisches Dilemma
- Für das AfD-Ziel Regierungsübernahme 2029 sind westliche Wähler entscheidend, die keine Russlandaffinität tolerieren.
- Gleichzeitig müssen ostdeutsche Landtagswahlen bedient werden, was die Partei ideologisch spaltet.
