
Hörsaal - Deutschlandfunk Nova Zuversicht in schwierigen Zeiten - Wie wir heute noch hoffen können
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Dec 25, 2025 Jonas Grethlein, Professor für Klassische Philologie an der Universität Heidelberg und Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises 2024, erkundet die vielschichtige Natur der Hoffnung. Er beleuchtet, wie Hoffnung als emotionale Haltung unser Verhältnis zur Zukunft prägt und differenziert sie von Wünschen und Optimismus. Grethlein diskutiert historische Perspektiven der Hoffnung von der Antike bis heute und reflektiert über die Herausforderungen durch die Klimakrise. Er ermutigt zu kleinen, greifbaren Hoffnungen als Möglichkeit zur Motivation und Handlungsfähigkeit.
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Episode notes
Thunbergs Ablehnung Der Hoffnung
- Greta Thunbergs Davos-Auftritt lehnt Hoffnung als Ablenkung vom Handeln ab.
- Sie fordert stattdessen, Panik zu fühlen und dadurch zum Handeln zu kommen.
Hoffen Als Grundlegende Weltbeziehung
- Hoffnung ist ein grundlegendes Weltverhältnis, verwurzelt in unserer Offenheit zur Zukunft.
- Diese Grundhoffnung ist oft adverbial: Wir leben hoffnungsvoll, auch ohne spezifischen Gegenstand.
Drei Bedingungen Für Hoffnungsgegenstände
- Hoffnungsgegenstände müssen zukünftig, gut, möglich und unverfügbar sein.
- Wir hoffen nicht auf Unmögliches oder das, was vollständig in unserer Macht liegt.





