
im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss Trumps Anti-UN: Entsteht gerade ein alternatives Machtzentrum?
Jan 20, 2026
Heinrich Kreft, ehemaliger deutscher Botschafter und Experte für internationale Ordnung, diskutiert Trumps neuen Friedensrat. Er bewertet, ob dieser eine echte Herausforderung für die UN darstellt. Kreft spricht über die Probleme des Vetorechts und die fehlende Beteiligung vieler Staaten. Zudem beleuchtet er die geopolitischen Motive hinter Trumps Initiative und deren Auswirkungen auf Deutschland und Europa. Abgerundet wird das Gespräch mit einem Rückschlag für Chinas Raumfahrt und der Teilprivatisierung eines Pipeline-Unternehmens in Kenia.
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Episode notes
Friedensrat Als Gegenmodell Zur UN
- Donald Trumps Friedensrat zielt darauf ab, die UN als verbindliche Instanz zu umgehen und US-Interessen weltweit durchzusetzen.
- Die Initiative könnte internationale Institutionen schwächen, da sie Vetorechte und Konsensmechanismen umgehen will.
Gezielte Herausforderung Der UN-Ordnung
- Heinrich Kreft sieht das Projekt als bewusste Herausforderung der UN und des Völkerrechts durch die Trump-Administration.
- Die US-Politik will sich nicht länger durch internationale Vetos und Konsensprozesse einschränken lassen.
Einzelnes Vetorecht Für Den Vorsitz
- Der vorgeschlagene Friedensrat würde nur ein Vetorecht kennen: das des Vorsitzenden, offenbar Donald Trump.
- Dieses Vetorecht würde zentrale Entscheidungen stark zentralisieren und US-Einfluss maximieren.
