
Der Tag Iran - Warum die Proteste vielleicht scheitern
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Jan 14, 2026 Uwe Lüb, Iran-Korrespondent in Istanbul, und Katharina Thoms, Journalistin in Berlin, beleuchten brisante Themen. Lüb schildert die gespaltene Stimmung im Iran und die brutale Repression gegen Protestierende. Er berichtet über die geplanten Hinrichtungen und die Anspannung unter der Bevölkerung. Thoms erklärt eine Gesetzesnovelle zur Wolfsjagd und die Ängste in der Landwirtschaft. Sie legt dar, dass Wolfangriffe auf Menschen in Deutschland äußerst selten sind und analysiert die emotionale Debatte um den Wolf.
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Episode notes
Zweigeteilte Gesellschaft Im Iran
- Der Iran ist faktisch geteilt zwischen Protestbewegung und Regimeanhängern, darunter Revolutionsgarden und Nutznießer des Systems.
- Uwe Lüb erklärt, dass das Regime gezielt Mobilisierung und Informationen unterbindet, etwa durch Einsammeln von Satellitenschüsseln.
Schnellprozesse Und Todesurteile
- Die iranische Justiz plant Schnellverfahren und öffentliche Schauprozesse gegen angebliche Rädelsführer der Proteste.
- Uwe Lüb berichtet, dass bereits ein Todesurteil für einen 26-Jährigen genannt wurde, dessen Vollstreckung unbestätigt ist.
Proteste Vorläufig Erstickt
- Momentan sind landesweite Massenproteste weitgehend erstickt, es gibt nur noch vereinzelte kleine Demonstrationen.
- Lüb führt das vor allem auf die brutale Repression des Regimes und Informationssperren zurück.




