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Corona-Rundblick: Italien, Ungarn & Schweden – #319

13 snips
Apr 30, 2020
Tonia Mastrobuoni, Korrespondentin der italienischen Tageszeitung La Repubblica, diskutiert die verschiedenen Reaktionen auf die Pandemie in Italien, Ungarn und Schweden. Sie beleuchtet, wie Italien mit dem Nationalismus während des Lockdowns umgeht und kritisiert die Medienberichterstattung. Schwedens einzigartige Vorgehensweise bietet einen interessanten Kontrast, insbesondere im Hinblick auf die hohe Sterberate und wachsende Arbeitslosigkeit. Auch Ungarns autoritäre Tendenzen und die anti-europäische Stimmung werden kritisch betrachtet.
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Episode notes
INSIGHT

Pandemie Fördert Nationale Wege

  • Die Pandemie zwingt Staaten dazu, nationale Wege zu finden statt einer einheitlichen europäischen Antwort.
  • Das Risiko ist eine dauerhafte Fragmentierung des gemeinsamen Europa zugunsten nationaler Lösungen.
ANECDOTE

China Und Russland Als Helferwahrnehmung

  • Tonia Mastrobuoni berichtet von Umfragen, die China und Russland in Italien als Helfer zeigen und Deutschland als Feind.
  • Sie führt das auf rechte Medien und einzelne Politiker wie Luigi Di Maio zurück, die Chinas Hilfe medial hervorgehoben haben.
INSIGHT

Opposition Verliert Durch Kontaktbeschränkungen

  • Matteo Salvini verliert durch Versammlungsverbote wichtige öffentliche Auftrittsplätze und gerät politisch unter Druck.
  • In der Krise bevorzugen Italiener eher Handeln statt laute Oppositionspolitik, was neuen Ton in der Politik erzeugt.
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