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Ex-Facebook-Investor Roger McNamee im Gespräch – #241

Oct 11, 2019
Roger McNamee, ehemaliger Berater von Mark Zuckerberg und Kritiker von Facebook, warnt vor den Gefahren der Algorithmen und des Überwachungskapitalismus. Er reflektiert über die Manipulation von Wahlen und die Rolle sozialen Medien in der Demokratie. McNamee spricht über seinen Wandel vom Technikoptimisten zum Aktivisten und beleuchtet die ethischen Herausforderungen im Silicon Valley. Besonders poignante sind seine Ansichten zum Cambridge Analytica-Skandal und der Verantwortung, die Internetplattformen in der heutigen Gesellschaft tragen.
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Episode notes
INSIGHT

Gefahr durch Mikro‑Targeting

  • Roger McNamee warnt vor mikro‑targeted politischer Werbung, die Wähler in Filterblasen isoliert und Falschinformationen normalisiert.
  • Er sieht Plattformen wie Facebook als verantwortlich, die Demokratie nicht zu untergraben.
ADVICE

Werte statt emotionale Manipulation

  • Roger McNamee rät nicht, Plattformen komplett zu vermeiden, sondern Parteien sollen Werte klar vertreten statt Emotionen zu manipulieren.
  • Er fordert politisches Messaging, das Argumente an Wähler richtet, nicht ihre schwächsten Emotionen ausnutzt.
ANECDOTE

Der Moment der Erkenntnis 2016

  • McNamee beschreibt, wie er 2016 Facebook‑Gruppen mit Hass‑Memes und wachsender Beteiligung bemerkte und befürchtete, dass Werbung dahinter steckt.
  • Dieses Beobachten veranlasste ihn, Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg vor den US‑Wahlen zu warnen.
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