
POLITICO Berlin Playbook Podcast Update: Jahreswirtschaftsbericht – ein Prozent Wachstum und viele Fragen
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Jan 27, 2026 Rasmus Buchsteiner, Wirtschaftsjournalist und Analytiker, erklärt den ernüchternden Jahreswirtschaftsbericht. Er spricht über das geringe Prognosewachstum von nur einem Prozent. Er diskutiert, wie Staatsausgaben das Wachstum stützen und warum Infrastruktur, Fachkräftemangel und Arbeitskosten das Potenzial hemmen. Auch die politische Unsicherheit um konkrete Reformschritte kommt zur Sprache.
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Wachstum Ist Staatlich Gestützt
- Der Jahreswirtschaftsbericht prognostiziert nur rund 1% Wachstum für 2026, getragen vor allem von staatlichen Sonderausgaben für Infrastruktur.
- Rasmus Buchsteiner bezeichnet dieses Wachstum als schwaches, teils staatlich induziertes Strohfeuer und nicht als nachhaltigen Aufschwung.
Externe Risiken Dämpfen Perspektive
- Außenwirtschaftliche Risiken wie schwacher Welthandel, Protektionismus und US-Zollunsicherheit belasten Deutschlands Perspektive.
- Diese externen Faktoren begrenzen Deutschlands Chancen auf deutlich höheres Wachstum trotz interner Maßnahmen.
Infrastruktur Entscheidet Über Potenzial
- Infrastrukturmängel und Logistikprobleme schmälern das Potenzialwachstum und rechtfertigen nur bedingt hohe Schuldenaufnahme.
- Rasmus Buchsteiner betont, dass Investitionen nur wirken, wenn Verkehr, Rohstoffversorgung und Produktionsketten zuverlässig funktionieren.
