Marie-Luise Vollbrecht, Biologin und Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht über die biologischen Grundlagen von Geschlecht und Identität. Sie schildert die Kontroversen ihres abgesagten Vortrags und kritisiert den Einfluss des Gender-Aktivismus, den sie als neoreligiös bezeichnet. Zudem diskutiert sie das Selbstbestimmungsgesetz und dessen mögliche Folgen für Frauenrechte und Kinder. Ihre Perspektive auf die Finanzierung von NGOs im Transkontext wirft Licht auf die Interessen hinter der Debatte, während sie eine respektvolle Diskussion fordert.
01:17:53
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Kontroverse um Vortrag
Marie-Luise Vollbrecht beschreibt die Kontroverse um ihren Vortrag über Zweigeschlechtlichkeit.
Der Vortrag wurde nach Protesten abgesagt, aber später online gehalten.
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Vom Fischhirn zum Genderdiskurs
Vollbrecht erklärt ihren Weg von der Fischhirnforschung zur Geschlechterdebatte.
Feministisches Engagement und die Beobachtung von Fehlinformationen motivierten sie.
insights INSIGHT
Mehr als zwei Geschlechter?
Viele Menschen glauben an mehr als zwei Geschlechter, beeinflusst durch den Transaktivismus.
Vollbrecht verweist auf Harry Benjamins Buch über Transsexualität als Ursprung dieser Idee.
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Marie-Luise Vollbrecht ist Biologin und Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie sich in ihrer Forschung auf die Auswirkungen von Umweltstressoren wie Sauerstoffmangel auf das Gehirn und Verhalten schwach elektrischer Fische spezialisiert hat. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Themen und ist für ihre kontroverse Haltung zur Debatte um Geschlecht und Identität bekannt. Vollbrecht erlangte 2022 öffentliche Aufmerksamkeit, als ihr Vortrag über die biologische Zweigeschlechtlichkeit nach Protesten zunächst abgesagt und später unter großem Medienecho nachgeholt wurde. Sie sieht es als ihre Aufgabe, wissenschaftliche Fakten in den Diskurs einzubringen, auch wenn diese kontrovers aufgenommen werden. Neben einem Abschluss in Biologie hat sie bereits in internationalen Forschungsprojekten mitgewirkt und bringt diese Perspektive in ihre Argumentation ein. In unserem Gespräch erklärte Vollbrecht, warum die Zweigeschlechtlichkeit aus biologischer und gesellschaftlicher Sicht so zentral ist und wie sie den wachsenden Einfluss des Trans-Aktivismus bewertet, den sie teilweise als „neoreligiös“ beschreibt. Kritisch äußerte sie sich zum Selbstbestimmungsgesetz und dessen potenziellen Folgen für Frauenrechte und den Schutz von Kindern. Sie hinterfragte, welche Interessen und Akteure hinter der Trans-Lobby stehen, und sprach über die Notwendigkeit, eine produktive und respektvolle Debatte zu führen, die wissenschaftliche Grundlagen respektiert. Vollbrecht betont dabei, dass eine stärkere Orientierung an biologischen Fakten und ein differenzierter Umgang mit Minderheiten die Grundlage für ein konstruktives Miteinander sein könnten. Kapitel 00:00 Intro + Vorstellung 01:50 Vollbrechts Forschungsschwerpunkt 04:00 Der Vortrag, der die Bundesrepublik bewegt hat 13:00 Warum ist das Thema der Zweigeschlechtlichkeit so wichtig? 18:35 Warum glauben Menschen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt? 24:15 Wo genau steht der Trans-Aktivismus? 30:33 Transaktivismus als "Neoreligion" 39:40 Das Selbstbestimmungsgesetz 46:25 Wer steckt hinter der Trans-Lobby? 53:15 Was wäre ein produktiver Umgang mit dieser Minderheit? 57:50 Kinder und Trans-Aktivismus 01:12:00 Fühlst du dich als Frau von der "Trans-Ideologie" bedroht?