
Die Leichtigkeit der Kunst Jenny Brosinski, Ina Gerken & Adrian Schiess – im Dialog mit Helen Frankenthaler im Museum Reinhard Ernst | Podcast
Jenny Brosinski, Ina Gerken & Adrian Schiess – im Dialog mit Helen Frankenthaler im Museum Reinhard Ernst | Ein Gespräch über Spontaneität, Reduktion, Zweifel und Vertrauen. Über das, was Malerei heute sein kann – wenn man sie lässt.
Im zweiten Teil der Doppelfolge aus dem Museum Reinhard Ernst treffen Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess auf die Werke von Helen Frankenthaler – eine Künstlerin, deren Werk Generationen geprägt hat – und weiter prägt.
Die Ausstellung Helen Frankenthaler moves zeigt Werke der US-amerikanischen Malerin im Zusammenspiel mit den drei zeitgenössischen Positionen: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess. Entstanden ist eine Begegnung auf Augenhöhe: zwischen Generationen, Gesten, Texturen und dem Mut zur Leerstelle.
In der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves…“ im Museum Reinhard Ernst treffen vier Positionen aufeinander, die Farbe nicht als Oberfläche begreifen – sondern als Haltung. Die Werke der US-amerikanischen Malerin Helen Frankenthaler begegnen den zeitgenössischen Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess. Entstanden ist ein Dialog zwischen Generationen, Materialien und innerer Freiheit.
Im Zentrum dieser Folge stehen Fragen an die Kunst und das eigene Arbeiten: Wie entsteht Vertrauen in die Geste? Wann wird Struktur zur Ermöglichung? Und was bedeutet Durchlässigkeit – im Atelier, im Museum, im Denken?
Gemeinsam mit Lea Schäfer, Kuratorin der Ausstellung, sprechen wir über Helen Frankenthalers Werk, über Leichtigkeit und Widerstand, über Intuition, Raum und das, was zwischen Farben geschieht.
In der Ausstellung Helen Frankenthaler moves… treffen vier eigenständige Handschriften aufeinander – verbunden durch eine Offenheit im Umgang mit Farbe, Geste, Fläche und Material. Helen Frankenthaler, Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess – vier Positionen, vier Temperamente, vereint in einer Ausstellung, die keinen Vergleich verlangt, sondern Vertrauen zulässt.
Durchlässigkeit wird hier zur Methode und Haltung: malerisch, institutionell, menschlich.
Sie erlaubt Verbindung ohne Vereinheitlichung.
Sie eröffnet Spielräume – für Intuition, für Differenz, für gemeinsames Fragen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die sich nicht aufdrängen, aber Raum fordern:
Was bedeutet Farbe im Hier und Jetzt? Und wie gelingt ein Dialog, der mehr ist als Gegenüberstellung?
Zur Folge
In dieser Episode sprechen die Künstler:innen Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess über ihre Werke, ihre Prozesse und ihre Haltung zur Ausstellung.
Was bedeutet es, mit Helen Frankenthaler in einen Dialog zu treten?
Wie entsteht malerische Freiheit im Zusammenspiel mit Raum, Struktur und Geste?
Was braucht es, um das Eigene zu behaupten – und dennoch Offenheit zu ermöglichen?
Gäste
Jenny Brosinski – Künstlerin spricht über Unfertigkeit, über das Arbeiten mit Lücken und darüber, wann ein Bild atmen kann.
Jenny Brosinski – Künstlerin beschreibt die Linie zwischen Kontrolle und Intuition – und warum Wiederholung Teil ihrer Methode ist.
Adrian Schiess – Künstler erzählt von der Bedeutung von Farbe, von der Weigerung, zu erklären – und von der Energie, die aus Reibung entsteht.
Lea Schäfer – Kuratorin, Museum Reinhard Ernst
Gemeinsam entsteht ein Gespräch, das nicht die Ausstellung erklärt, sondern ihre Impulse weiterträgt.
Themen der Folge
– Wie Helen Frankenthaler den Begriff von Malerei erweitert hat
· Durchlässigkeit als künstlerisches Prinzip
· Haltung und Vertrauen im Werkprozess
· Helen Frankenthaler im Spiegel der Gegenwart
· Farbe, Fläche, Material als Ausdrucksmittel
· Prozesse zwischen Intuition, Erfahrung und Dialog
· Ausstellungspraxis im Museum Reinhard Ernst
· Eigenständigkeit und Verbindung
– Material, Licht und Reflexion als Teil des künstlerischen Prozesses
– Über die eigene Spur im Kontext kunsthistorischer Linien
– Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen, Kuratorin und Museum
Warum diese Folge jetzt
Helen Frankenthaler moves… ist keine Hommage – sondern ein Weiterdenken. Die Ausstellung stellt Werke der Künstlerin in einen lebendigen Dialog mit Gegenwart.
Diese Folge macht hörbar, was dabei entstehen kann: Differenz, Verbindung, Zwischenräume.
Ausstellung, Termin und Ort
Helen Frankenthaler moves Jenny Brosinski, Ina Gerken, Adrian Schiess
Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden
26. Oktober 2025 – 22. Februar 2026
Sammlung Reinhard Ernst, Architektur: Fumihiko Maki
Weiterhören
Teil 1: Podcastfolge mit Dr. Oliver Kornhoff & Lea Schäfer
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Mehr zur Ausstellung im Blog Tagebuch zur Kunst
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