NZZ Akzent

Die niedrigste Geburtenrate der Welt – warum Südkorea verschwinden könnte

Jan 7, 2026
Katharina Bracher, NZZ-Reporterin, beleuchtet die dramatische demografische Krise in Südkorea, wo die Geburtenrate mit 0,75 Kindern pro Frau die niedrigste weltweit ist. Sie berichtet von leeren Spielplätzen und einer Gesellschaft, in der junge Paare sich gegen Kinder entscheiden – belastet von finanziellen Sorgen, dem Druck des Bildungssystems und traditionellen Geschlechterrollen. Bracher diskutiert die weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen eines Bevölkerungsrückgangs und warum finanzielle Anreize nicht ausreichend wirken.
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INSIGHT

Extremer Bevölkerungsrückgang

  • Südkorea hat mit 0,75 Geburten pro Frau (2024) die tiefste Geburtenrate der Welt und droht massiv zu schrumpfen.
  • Prognosen warnen vor Wirtschaftskollaps, verwaisten Dörfern und einer «Einsamkeitsepidemie» bis in 35 Jahren.
ANECDOTE

Hunde statt Babys

  • Katharina bemerkte in Seoul häufig Kinderwägen mit Hunden statt Babys und leere Spielplätze.
  • Mütter vor Ort bestätigten die ungewöhnliche junge Kinderarmut in der Stadt.
ANECDOTE

Karriere statt Kinder

  • Katharina traf in Seoul das Paar Suki und Gemma, beide um 30, erfolgreich und hochgebildet, die bewusst keine Kinder wollen.
  • Gemma sagt, sie habe hart für ihre Karriere gearbeitet und wolle diese Errungenschaften nicht aufgeben.
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