
Bayerisches Feuilleton Esoterik an der Isar - Rudolf Steiner in München
Apr 3, 2025
München um 1900 war ein Zentrum für Esoterik, wo Okkultismus und neue Heilansätze blühten. Rudolf Steiner trat als umstrittener Gründer der Anthroposophie auf. Seine ersten öffentlichen Vorträge beeindruckten und polarisierten die Zuhörer. Die Verbindung von Kunst und Spiritualität wurde durch Eurythmie und Mysterienspiele deutlich. Auch soziale Projekte wie der Kunst- und Musiksaal in Schwabing zeigen Steiners Engagement. Der Podcast erforscht Steiners Einfluss auf Künstler und die gesellschaftlichen Reaktionen auf seine Lehren.
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
Ergreifender Erster Eindruck
- Ludwig Kleeberg beschreibt Steiners Vortrag als schrittweise erst leise, dann zu symphonischer Macht ansteigend.
- Das Publikum erlebte ihn als eindrucksvolle, fast trancehafte Rednerfigur.
Pfingstkongress Als Kulturspektakel
- Der Münchner Pfingstkongress 1907 zog 600 Teilnehmer an und war weiblich und aristokratisch geprägt.
- Steiner präsentierte dort eine bewusst abendländisch geprägte Theosophie als Gegenentwurf zur Blavatsky-Lehre.
Kunst Als Spirituelles Bindeglied
- Der Kongress markierte Steiners Ablösung von der indischen Theosophie hin zur christlich-abendländischen Anthroposophie.
- Kunst wurde gezielt als Mittel zur spirituellen Wiederbelebung des Alltags eingesetzt.


