„Alles bestens“ lautet das Mantra unserer Zeit. Statt Angst und Zweifel zuzulassen, haben wir den Optimismus zur Ersatzreligion erhoben. So zumindest die Beobachtung von Oliver Hoffmann. Der Experte für Innovationsmanagement warnt: Optimismus ist, wenn er zur Pflicht wird, keine Stärke mehr, sondern ein Betäubungsmittel, das uns zwingt, gegen die eigene seelische Bilanz zu leben. Mehr noch: Zwanghafter Optimismus beraubt uns unserer Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit. Ein Plädoyer gegen das ständige Glücklichsein-Wollen.