
Politisches Feuilleton Deutschlands lautes Schweigen: Das Völkerrecht, Washington und wir
Oct 19, 2026
Martin Gerner, deutscher Journalist und Autor mit Schwerpunkt auf internationalen und menschenrechtlichen Fragen, beleuchtet Deutschlands Verhältnis zum Völkerrecht. Es geht um den Vertrauensverlust durch die Haltung im Nahostkrieg, Kritik von Navi Pillay und Philipp Sands sowie die Folgen selektiver Menschenrechtspolitik. Außerdem: der Internationale Strafgerichtshof, Gaza und der Schutz unabhängiger Stimmen.
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Vertrauensverlust Durch Deutschlands Nahostpolitik
- Deutschlands gescheiterte Sicherheitsratswahl zeigt den Vertrauensverlust durch seine einseitige Nahostpolitik.
- Dadurch wird seine Glaubwürdigkeit als Verteidiger des Völkerrechts international fragwürdig.
Zwei Juristen Brechen Deutschlands Schweigen
- Navi Pillay und Philipp Sands sprachen öffentlich aus, was die deutsche Debatte offenbar vermeidet.
- Sands verband Deutschlands historische Erfahrung mit der Frage, warum es zu Gaza schweigt.
Deutschlands Selektive Menschenrechtspolitik
- Sands anerkennt Hamas’ Völkerrechtsbruch und Israels Selbstverteidigungsrecht, kritisiert aber Deutschlands selektive Empörung.
- Deutschland verurteilt Menschenrechtsverletzungen anderswo, schweigt jedoch zu den Opfern in Gaza.
