Ep. 229: Feiger Kulturkampf: DAS KANU DES MANITU – Kritik & Analyse
whatshot 8 snips
Aug 17, 2025
Die Fortsetzung der Winnetou-Parodie wird als farblos und humorlos kritisiert. Alte Witze werden wiederholt, ohne frische Ideen zu präsentieren. Der Film scheint sich in Diskussionen über politische Korrektheit und kulturelle Aneignung zu verlieren, bietet aber wenig Provokation. Schließlich wird das nostalgische Festhalten der deutschen Filmindustrie an alten Mustern in Frage gestellt, während die problematische Darstellung indigener Themen kritisch beleuchtet wird.
14:04
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insights INSIGHT
Film Lebt Von Erinnerungslachen
Wolfgang M. Schmitt kritisiert, dass der Film inhaltlich schwach und voller zusammenhangsloser Sketche ist.
Er beschreibt das Werk als nostalgische Wiederholung ohne überraschende Gags.
insights INSIGHT
Feige Umgang Mit Zeitgeistfragen
Der Film spielt mit Debatten um Political Correctness, trifft aber keine klare Position.
Schmitt nennt die Auseinandersetzung feige und ohne echte Antworten.
insights INSIGHT
Keine Institutionelle Zensur
Schmitt verweist, dass es in Deutschland keine instutionelle "Comedy-Polizei" gibt, die Humor verbietet.
Er sieht Bullis Anpassung als Opportunismus, nicht als Befürchtung vor Sanktionen.
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Michael Bully Herbig als Abahachi und Winnetouch, Christian Tramitz als Ranger, Rick Kavanian als Dimitri und Sky du Mont als Santa Maria: Nur Marie Bäumer hatte offenbar keine Lust. Verständlich. „Das Kanu des Manitu“ ist die sinnlose Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“. 24 Jahre ist der Erfolg her und daran anzuknüpfen, dürfte schwierig werden. Nicht nur haben sich Sehgewohnheiten verändert, ist das Publikum alt geworden und ist ein neues mit einer Winnetou-Parodie schwerlich zu erreichen, auch hat der zweite Film keinerlei Eigenständigkeit. Er lehnt sich am Original an, wiederholt dessen flache Witze und mischt sich dann zu allem Überfluss recht feige in aktuelle Debatten um politische Korrektheit und kulturelle Aneignung ein. Provokant ist daran nichts, Pointen sucht man vergebens. Lediglich ein wenig Geraune – „Darf man das noch sagen?!“ – soll dem Publikum, das flexibel wie eine Eisenbahnschiene ist, das gute Gefühl geben, auf der vernünftigen Seite zu stehen. Bully strebt mit diesem Film erneut den Mainstream des Mainstreams an, tut aber mitunter so, als sei dies ein widerständiger Akt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmitt Wolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD Das Best-Of von DIE FILMANALYSE als Buch. Mit einem Vorwort von Dominik Graf. Affiliate-Link: https://amzn.to/3NCkVHB
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