Troy Baker, ein renommierter Synchronsprecher bekannt für seine Rollen in Spielen wie 'BioShock Infinite' und 'Death Stranding', spricht über seine Arbeit als Stimme von Indiana Jones. Er erklärt, warum er Harrison Ford nicht imitieren wollte und enthüllt, dass Todd Howard von Bethesda ursprünglich nicht an ihm interessiert war. Außerdem diskutiert er die Herausforderungen des Voice-Actings, den Einfluss der Künstlichen Intelligenz in dieser Branche und die faszinierende Verbindung zwischen den klassischen Indiana-Jones-Filmen und dem neuen Spiel.
Troy Baker wollte in seiner Rolle als Indiana Jones eine authentische Performance liefern, anstatt Harrison Ford einfach nur nachzuahmen.
Die Bedenken von Baker über den Einsatz von KI in der Synchronsprecherbranche zeigen die Wichtigkeit menschlicher Darstellung in der Spielentwicklung auf.
Deep dives
Troy Bakers Einstieg in die Videospielbranche
Troy Baker begann seine Karriere in der Videospielindustrie eher zufällig, während er in Dallas in einer Band spielte. Ein Freund von ihm, der in einer Spielefirma arbeitete, ermöglichte ihm, seine Stimme für ein Spiel aufzunehmen. Dieser erste Job führte zu weiteren Gelegenheiten und schließlich zu seiner erfolgreichen Karriere als Synchronsprecher. Baker betont, dass es wichtig sei, die richtigen Werkzeuge für den jeweiligen Job zu wählen, und dass die Branche sich im Laufe der Jahre erheblich entwickelt habe, insbesondere durch den Einsatz von Motion Capture-Technologie.
Die Vorbereitung auf die Rolle des Indiana Jones
Baker spricht über die großen Herausforderungen und die Vorbereitung für seine Rolle als Indiana Jones in einem kommenden Spiel. Um in die Figur einzutauchen, studierte er intensiv die originalen Filme und arbeitete mit einem Choreografen zusammen, um die charakteristischen Bewegungen und Eigenschaften von Indiana Jones zu meistern. Er wollte sicherstellen, dass seine Performance authentisch ist und nicht wie eine bloße Nachahmung von Harrison Ford wirkt. Baker stellte fest, dass der Schlüssel darin besteht, den Charakter als realen Menschen zu begreifen, der einfach lebt, ohne sich ständig daran zu erinnern, dass er eine Filmfigur ist.
Die Auswirkungen von KI auf die Synchronsprecher-Branche
Im Gespräch über die Zukunft der Synchronsprecherbranche äußert Baker seine Bedenken hinsichtlich des zunehmenden Einsatzes von KI bei der Sprachsynthese und der Nachahmung echter Stimmen. Er glaubt an die Bedeutung von Kunst und menschlicher Darstellung in der Branche und sieht KI eher als Herausforderung denn als Bedrohung. Baker hebt hervor, dass es immer noch wichtig ist, menschliche Schauspieler für die Erstellung authentischer und emotionaler Geschichten zu verwenden. Er schätzt die Zusammenarbeit mit einem Team von kreativen Menschen, um ein Spiel zu schaffen, das sowohl den Spielern als auch den Charaktern gerecht wird.
Troy Baker spricht Indiana Jones in der englischen Version von Indiana Jones und der Große Kreis. Im Interview mit Felix erzählt Troy, warum er nicht einfach Harrison Ford nachahmen wollte - und dass Todd Howard von Bethesda ihn gar nicht haben wollte.
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