
NZZ Akzent «Ich bin Netanyahus Albtraum»: Diese Frau will die israelische Politik aufmischen
Jan 29, 2026
Katharina Bracher, Nahost-Korrespondentin, liefert knappe Hintergrundanalysen zur israelischen Politik. Sie schildert Einav Zangaukas radikale Wandlung nach der Geiselnahme ihres Sohnes. Es geht um spektakulären Aktivismus, direkte Konfrontationen mit der Regierung und Zangaukas Pläne, selbst politisch gegen Netanyahu vorzugehen.
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Episode notes
Zweite Schwangerschaft Als Metapher
- Einav Zangauka beschreibt die zwei Jahre, in denen ihr Sohn Matan in Gaza war, als eine zweite Schwangerschaft.
- Diese Zeit veränderte sie tief und machte sie zu einer lauten Aktivistin für die Freilassung der Geiseln.
Spektakulärer Aktivismus Auf Der Strasse
- Einav ging auf die Strasse, führte spektakuläre Aktionen und suchte direkten Kontakt zu Entführern und Netanyahu.
- Sie mischte sich öffentlich ein, schrie, legte Feueraktionen und forderte die Regierung heraus.
Vom Likud-Wähler Zur Kritikerin
- Zangauka war zuvor Likud-Wählerin und vertraute zunächst Netanyahu in der Geiselsituation.
- Ihr Misstrauen wuchs, als sie Verzögerungen und Blockaden bei Abkommen mit der Hamas beobachtete.
