
RONZHEIMER. Grönland-Streit bei Trump / Rätseln um Iran-Angriff. Mit Juliane Schäuble
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Jan 15, 2026 Juliane Schäuble, ZEIT-Korrespondentin mit Fokus auf US-Politik, bietet spannende Einblicke in den Scheitern des Grönland-Gipfels und die innerpolitischen Motive von Trump. Sie analysiert die strategische Bedeutung der Arktis und diskutiert die Gefahren eines möglichen US-Militärschlags gegen den Iran. Dabei beleuchtet sie Trumps Mischung aus Drohung und Verhandlungsgeschick sowie die Uneinigkeit Europas in der Außenpolitik. Einblicke in die Herausforderungen einer Korrespondentin runden das Gespräch ab.
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Episode notes
Grönland Als Geopolitischer Machthebel
- Trump strebt nach maximaler US-Einflussnahme über Grönland, inklusive Kauf oder Annexion.
- Europäische Partner reagieren mit Verstärkung der Präsenz und diplomatischer Geschlossenheit gegen US-Vorstöße.
Innenpolitischer Zeitdruck Als Treiber
- Trumps Timing ist innenpolitisch getrieben; Midterms und Image zählen stark.
- Seine Selbstwahrnehmung nach außenpolitischen Erfolgen befeuert Mut zu weiteren maximalen Forderungen.
Dramatisches Washington-Treffen
- Das Treffen in Washington endete mit einem klaren 'agree to disagree' zwischen Dänemark und den USA.
- Grönländer und Dänen betonten öffentlich, sie wollen nicht von den USA 'besessen' werden.
